Gefäßchirurgen

Glossar

Ulcus cruris venosum (offenes Bein)

Ein offenes Bein (medizinisch Ulcus cruris venosum) ist eine Wunde am Unterschenkel, die schlecht heilt und oft lange besteht. Sie entsteht, wenn der Druck in den Beinvenen über Jahre erhöht war, meist bei einer fortgeschrittenen chronischen Veneninsuffizienz.

Begriff
Ulcus cruris venosum (offenes Bein)
Stand
11. September 2026

Was dahinter steckt

Ohne Behandlung der Venenerkrankung heilt ein offenes Bein oft nur schwer oder kommt nach der Abheilung wieder. Deshalb gehören Kompressionsverbände oder -strümpfe fest zur Behandlung. Das gilt auch dann, wenn zusätzlich die kranke Krampfader operiert oder mit einem Katheter verschlossen wird. In der CEAP-Einteilung ist die offene Wunde die Stufe C6, die abgeheilte die Stufe C5.

Ein offenes Bein kann auch von den Arterien kommen, zum Beispiel bei einer Schaufensterkrankheit, einer Durchblutungsstörung der Beinarterien. Deshalb prüft Ihre Praxis vor der Kompression, ob auch die Arterien in Ordnung sind. Bei einer fortgeschrittenen Durchblutungsstörung der Arterien darf nicht komprimiert werden, weil zu viel Druck dann schaden kann.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. The 2020 update of the CEAP classification system and reporting standards, Journal of Vascular Surgery, Venous and Lymphatic Disorders,

Einsatz von Sprachmodellen

Sprachmodelle (KI) haben bei diesem Portal mitgearbeitet. Sie haben die wiederkehrenden Sätze zu den Praxen formuliert, die Ratgeber und das Glossar mitgeschrieben, Quellen gesucht und die Bilder zu den Ratgebern erzeugt. Namen, Adressen und Fachrichtungen der Praxen verarbeitet ein festes Programm, eine KI erzeugt sie nicht.

Korrekturweg

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Stand dieser Angaben: 11. September 2026.