Gefäßchirurgen

Glossar

Chronische Veneninsuffizienz (CVI)

Bei einer chronischen Veneninsuffizienz (CVI) fließt das Blut aus den Beinen nicht mehr richtig zum Herzen zurück und staut sich. Meist stecken Krampfadern oder eine frühere Thrombose in einer tiefen Beinvene dahinter. Typisch sind Schwellungen, ein Schweregefühl und mit der Zeit Veränderungen der Haut.

Begriff
Chronische Veneninsuffizienz (CVI)
Stand
11. September 2026

Was dahinter steckt

Meist schließen die Venenklappen nicht mehr richtig, sodass sich das Blut in den Beinen staut. Der erhöhte Druck in den Venen schädigt mit der Zeit das Gewebe. Die Haut kann sich dunkel verfärben und hart werden, und es kann ein offenes Bein entstehen. In der CEAP-Einteilung entspricht die CVI den Stufen C3 bis C6.

Ohne Behandlung wird eine CVI in der Regel schlimmer. Kompressionsstrümpfe und, je nach Befund, eine Operation oder ein Katheterverfahren an der Krampfader sollen das Fortschreiten bremsen. Eine bereits geschädigte Vene wird dadurch nicht wieder gesund.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Chronisch-venöse Insuffizienz, DocCheck Flexikon,
  2. S2k-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Varikose, AWMF-Registernummer 037-018, AWMF,

Einsatz von Sprachmodellen

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Stand dieser Angaben: 11. September 2026.