Glossar
Karotisstenose
Eine Karotisstenose ist eine Verengung der Halsschlagader, die das Gehirn mit Blut versorgt. Meist ist eine Arterienverkalkung die Ursache. Von der Engstelle können sich Ablagerungen lösen und einen Schlaganfall auslösen.
- Begriff
- Karotisstenose
- Stand
- 11. September 2026
Was dahinter steckt
Etwa 15 Prozent der Schlaganfälle, die durch einen Gefäßverschluss im Gehirn entstehen, gehen in Deutschland auf eine verengte Halsschlagader zurück. Wird eine Verengung zufällig entdeckt und macht sie keine Beschwerden, ist das Schlaganfallrisiko niedrig. Nach Angaben der Deutschen Hirnstiftung liegt es bei unter einem Prozent pro Jahr. Deutlich höher ist es, wenn die Verengung schon Beschwerden verursacht hat, etwa eine vorübergehende Sehstörung oder Lähmung. Solche Anzeichen sollten Sie sofort ärztlich abklären lassen.
Ob die Engstelle operiert, mit einem Katheter geweitet oder zunächst nur beobachtet und mit Medikamenten begleitet wird, hängt vom Grad der Verengung, Ihren Beschwerden und Ihrem persönlichen Risiko ab. Diese Entscheidung trifft die Fachärztin oder der Facharzt nach einer Ultraschall- oder Bilduntersuchung.
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Carotisstenose: Schlaganfall durch verstopfte Halsschlagadern, Deutsche Hirnstiftung,
Einsatz von Sprachmodellen
Sprachmodelle (KI) haben bei diesem Portal mitgearbeitet. Sie haben die wiederkehrenden Sätze zu den Praxen formuliert, die Ratgeber und das Glossar mitgeschrieben, Quellen gesucht und die Bilder zu den Ratgebern erzeugt. Namen, Adressen und Fachrichtungen der Praxen verarbeitet ein festes Programm, eine KI erzeugt sie nicht.
Korrekturweg
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Stand dieser Angaben: 11. September 2026.